Hundeernährung Teil 1: Trockenfutter

Trockenfutter

Wie auch bei Katzen gibt es bei der Hundeernährung eine Breite Auswahl an Möglichkeiten. Zur Auswahl stehen Trockenfutter, Nassfutter, BARF oder die Ernährung mit Essensresten. Die Frage welche Futterart das beste für den Hund ist lässt sich nicht pauschal beantworten, Trockenfutter und Nassfutter haben jeweils einige Vor- und Nachteile.
In diesem Artikel möchte ich ein auf das Thema Trockenfutter bei der Hundeernährung eingehen.

Trockenfutter für den Hund – Vorteile

Trockenfutter

Kurt Michel / pixelio.de

Trockenfutter bietet für Hunde und Halter im Vergleich zu Nassfutter einige Vorteile. Trockenfutter hat wie der Name schon sagt einen sehr geringen Feuchtigkeitsanteil von ca. 10%. Durch den geringen Wasseranteil benötigt ein Hund im Vergleich zu Nassfutter weit weniger Menge um seinen Energiebedarf zu decken. Besonders bei Hunden mit empfindlicher Verdauung kann die Ernährung mit Trockenfutter helfen, da die Verdauung durch die geringere Futtermenge weit weniger belastet wird.

Da das relativ harte Trockenfutter länger gekaut werden muss als Nassfutter macht es nicht nur satt, sondern ist auch gut für die Zähne. Das wird zumindest weitläufig vermutet, Beweise dafür konnte ich aber nicht finden.

Auch für den Halter hat Trockenfutter einige Vorteile. Es lässt sich besser portionieren  und ist länger haltbar als Nassfutter. Zudem ist auch Premiumtrockenfutter günstiger als die feuchte Variante.

Trockenfutter für den Hund – Nachteile

Trockenfutter hat aber auch einige Nachteile. Viele Hunde trinken zu wenig, diese Eigenschaft kann in Kombination mit Trockenfutter langfristig zu Nierenproblemen führen. Des Weiteren ist es für Hunde mit empfindlichen Zahnfleisch nicht leicht zu kauen und kann zu schmerzen beim fressen führen. Besonders bei älteren Hunden kann es da zu Problemen kommen.

Der wichtigste Punkt beim Trockenfutter ist die Qualität. Viele Sorten haben einen sehr hohen Getreideanteil. Dadurch wird das Futter um einiges günstiger, allerdings auf Kosten des Nährstoffgehalts. Im Trockenfutter können Futtermilben vorkommen, die bei einigen Hunden zu Allergien und Hautkrankheiten führen können.

Fazit

Wie du siehst hat Trockenfutter einige Vor- und Nachteile, demnach kann man auch nicht pauschal sagen für welche Rasse welches Futter besonders geeignet ist. Vielmehr muss der Halter von Hund zu Hund individuell entscheiden ob Trockenfutter die richtige Wahl für den eigenen Vierbeiner ist.

Wenn die Qualität stimmt und der Hund genügend Wasser zu sich nimmt spricht aber nichts gegen eine Ernährung mit Trockenfutter.

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29 Comments
  1. Ken 2 Jahren ago

    Habe auch schon seit Wochen nun auf Trockenfutter umgestellt. Meinem Hund gefällts und satt ist er immer. Ist also eine erfolgreiche Umstellung gewesen 🙂

  2. Max 2 Jahren ago

    Ich gebe meinem Hund fast nur Trockenfutter. Mein Hund bekommt sein Futter fast nur aus der Hand um die Bindung weiter zu stärken, und um zu belohnen wenn er was gut gemacht hat. Das macht ihm auch Spaß wenn er was zu tun hat, gefordert wird und hinterher ne Belohnung bekommt 🙂

    Mit Nassfutter ist das ein wenig schwieriger umzusetzen 🙂

  3. Felix Pohl 2 Jahren ago

    Habe selber einen Hund aus einer andalusischen Tierhilfeorganisation seit circa Anfang des Jahres. Vom Verhalten ist er total pflegeleicht, ich nehme ihn gerne mit in meinen Schlüsseldienst in Mönchengladbach. Er liegt ganz brav im Büro rum oder begleitet mich auch auf meinen Einsätzen. Das ist alles kein Problem.
    Nur beim Futter stellt er sich immer an, da er sehr sehr ungerne Trockenfutter frisst. Als ich ihn bekommen habe, hat er sogar die ersten 8 Tage gar nichts gefressen, obwohl ich alles ausprobiert habe.
    Mittlerweile frisst er es, muss aber 1-2 Löffel Nassfutter unterrühren und selbst dann lässt er es teilweise links liegen.

  4. Volker Lorenz-Riemann 2 Jahren ago

    Nach vielen Versuchen mit Trockenfutter schwöre ich mittlerweile auf Biofutter. Wenn man sich ein wenig auf die Suche macht, müssen die Biovarianten nicht wirklich sehr viel teurer sein als konventionelle Varianten von Markenherstellern. Seit der Umstellung habe ich keinerlei Probleme mehr mit offenen Stellen, Entzündungen o.ä. Das Problem mit der Wasseraufnahme löse ich schlicht damit, das Trockenfutter ordentlich einweichen zu lassen. Problemlos war die Umstellung auf Bio nicht, weil dem Futter schlicht die oft hinzugefügten Lockstoffe fehlen. Mit Futtermilben habe ich – Gott sei Dank – keine Erfahrungen machen müssen.

  5. Karsten 2 Jahren ago

    Wir haben einen Dackel, der zum Glück gut frisst und trotzdem nicht gierig dabei ist. Er bekommt von Anfang an Trockenfutter, wobei er immer mal wieder auch unser Essen genießen darf 🙂 Trockenfutter hat einfach den großen Vorteil, dass es auch mal ein paar Stunden stehen kann, während Dose nach spätestens einer Stunde hinüber ist, zumindest optisch. Wahrscheinlich macht es einfach die Abwechslung, wir wollen ja auch nicht 365 Tage im Jahr dasselbe essen.

  6. michael 2 Jahren ago

    Unser chiwawa hatte immer Probleme mit sich jucken und Haarausfall. Wir haben Josera Trockenfutter probiert. Seit dem sieht das Fell wieder top aus… Scheint das teureres Futter wohl doch besser ist….

  7. Jean 2 Jahren ago

    Hi,
    mein Bennie mag Trockenfutter an und für sich ganz gerne. Er trinkt natürlich auch jede Menge nach der Umstellung aufs Trockenfutter. Er scheint sich ganz wohl damit zu fühlen.
    Gruss
    Jean

  8. Karlo 2 Jahren ago

    Mein Jack Russel Terrier ist schon sehr betagt (15 Jahre) . Er hat nahezu sein ganzes Leben lang Trockenfutter bekommen, mittlerweile machen aber seine Beißerchen nicht mehr so wirklich mit, deshalb bekommt er jetzt Nassfutter. Da er das noch nicht so kennt, macht leider seine Verdauung jetzt ein bisschen Ärger…ich glaube, er musste noch nie so oft Häufchen machen 😉 Ist das denn normal bei Nassfutter?

  9. Kerstin 2 Jahren ago

    Ich kann dem Beitrag nur Zustimmen. Mein Hund ist nun schon zwei Jahre und bekommt auch nur Trockenfutter. Er hatte noch nie mit der Verdauung Probleme. Kann es nur weiter empfehlen, jedoch sollte man schon auf die Inhaltsstoffe achten 🙂

  10. Jakob 2 Jahren ago

    Unser Hund bekommt von Anfang an nur Trockenfutter, ab und zu einen Knochen zum nagen. Er hat auch einen gesunden Durst.

  11. Chrischi 2 Jahren ago

    Mein Hund will nur Trockenfutter essen, wenn er wirklich Hunger hat. Sonst staubt er lieber alles ab, was wir essen. Würde auch lieber das er mehr von den Trockenfutter essen würde, aber dann tut Sie immer so als ob Sie das nicht will und wenn dann keiner da ist, hört man es doch Gnatschen.

  12. Frank 2 Jahren ago

    Wir geben auch nur Tockenfutter und der Hund kommt damit sehr gut klar.

  13. Melanie 2 Jahren ago

    Unser großes Wuschelmonster bkommst auch zum größten Teil Trockefutter. Ihm scheint es zu schmecken und wir können uns über einen besseren Atem unserer Fellnase freuen. Verdauungstechnisch scheint es ihm sehr gut zu bekommen.

  14. David 2 Jahren ago

    Das größte Problem ist und bleibt, dass man nie genau weiß, was in einem Trockenfutter drin ist. Trotzdem gibt es heute schon einige Hundefuttersorten, die eine gute Zusammensetzung bieten und eine Alternative zum Barf sein können, wenn man das nicht machen möchte. Das wären z.B. Wolfsblut, Platinum und – noch recht neu in Deutschland, aber dafür noch besser – Earthborn.

    Gruß David

  15. Tina 2 Jahren ago

    unser Hund bekommt nur Trockenfutter. hab schon überlegt, ob ich ab und zu Nassfutter einstreuen soll…

  16. Felix Becker 2 Jahren ago

    Hallo zusammen,

    die richtige Tiernahrung ist der wichtig. Mein Hund bekommt z.B. nur das gute natürliche Hundefutter, damit er sich gesund fühlt. super Kommentare hier hat mir sehr weiter geholfen!

    Grüße an alle

  17. Steffen 2 Jahren ago

    Ich barfe meinen Hund aus Überzeugung. Nur so kann ich mir sicher sein, was er frisst.
    Wenn man bedenkt, was es in der letzten Zeit für Skandale gab – Tote nach Fleischverzehr in Dänemark, falsche Deklarationen usw. – möchte ich nicht wissen, wie es erst bei Tierfutter aussieht.
    Gruß
    Steffen

  18. Walter 2 Jahren ago

    Man sollte nicht nur Trockenfutter dem Hund geben. Eine gute Mischung aus Trocken-und Nassfutter gilt in der Regel als Gesund. Ein Leckerli und Hundeknochen zwischendurch mag der Vierbeiner auch sehr gerne. Schöne Grüße Walter

  19. Wortschubse 2 Jahren ago

    Also unserer macht mit dem Trockenfutter erst mal Schabernack, bevor er es frisst. Man kann es ja voll toll durch die Küche schießen, gleich den kompletten Napf umschmeißen oder im Wassernapf ertränken 😀

    Mittlweile sind wir auf Nassfutter umgestiegen und Trockenfutter gibts nur noch als Belohnung und Leckerlie für Zwischendurch. Grundsätzlich ist er aber ein Allesfresser 😉

    Natürlich sollte man beim Futter auch auf die Qualität achten, aber ich befürchte fast, dass Hundefutter „gesünder“ ist, als das, was wir uns an Lebensmitteln manchmal antun 😉

  20. Marco 2 Jahren ago

    Hallo, also unser Hund bekommt morgens/mittags Trockenfutter und Abends gibt es dann Nassfutter. Zwischendurch (nicht jedentag) gibt es dann mal Leckerchen. Also ich denek jeder Hund sollte ein bisschen Trocken und Nassfutter bekommen. Ist ein gutes Gleichgewicht. Wir Menschen ernähren uns ja schließlich auch nicht nur von Wasser und trocken Brot.

  21. Tom 2 Jahren ago

    Mein Hund mag eigentlich nur nassfutter, aber sobald der Hunger größer wird schmeckt trockenfutter auch sehr gut. 🙂

  22. Ellen 2 Jahren ago

    Ja, die Sache mit der Hundeernährung ist teils eine echte „Religion“ 😉 …Ich finde eigentlich kein Futter wirklich schlecht, solange man darauf achtet, dass auch wirklich das drin ist, was der Hund eben so braucht, um gut versorgt zu sein. Bei einigen Trockenfuttersorten mit einem echt hohen Anteil an Weizen kann ich mir kaum vorstellen, dass es meinen Hund gut versorgen kann. Auf der anderen Seite gibt es aber mittlerweile so tolle Trocken- und Nassfuttersorten, die wirklich hochwertig hergestellt werden. Meistens findet man die aber eher im Netz als bei den großen bekannten Ketten um die Ecke . Viele Grüße

  23. Achim Reiter 2 Jahren ago

    Hallo liebe Hundefreunde,

    ich habe mir einige Posts interessiert durchgelesen, da ich es ingesamt ungemein spannend finde, wie verschieden die Vorlieben der einzelnen Hunde( und die derer Herrchen :D) aufgestellt sind. Meiner Vermutung nach ist es bei unseren Hunden genau wie mit uns Menschen. Jeder ist da ganz speziell und individuell.

    Unser Hund isst jeden Tag unterschiedlich. Wir haben immer eine ausreichend große Auswahl an Trocken- als auch Nassfuttersorten Zuhause und bemühen uns stets zu varrieren, was die Verteilung angeht. Unserem Hund scheint die Abwechslung auf jeden Fall sehr gut zu gefallen. Man hat regelrecht das Gefühl durch die große Vielzahl an Auswahl, ist der Hund jeden Tag aufs neue gespannt, was sein Herrchen denn heute für ihn hat.

    Ich denke ausgewogen, abwechslungsreich und ab und an ein paar Leckerlies machen jeden Hund glücklich :).

  24. Thorsten Gebers 2 Jahren ago

    Viel ist zu diesem Thema schon geschrieben worden. Ich denke der gemeinsame Punkt liegt immer in der gesunden Mischung und den Bedürfnissen des Hundes. Wir haben auch einen „Allesfresser“ und versuchen keine Langeweile aufkommen zu lassen.

  25. Lena Fringe 2 Jahren ago

    Also ich gebe meinem Hund mal Trockenfutter, mal nicht und genügend trinken tut er sowieso. Ich finde manchmal ist das Thema Trockenfutter auch zu sehr überbewertet. Meinem Hund geht es bestens und ich mache das schon seit 3, 4 Jahren so.

  26. Celine 1 Jahr ago

    Mein Hund hat verschiedene Nahrungsmittelunverträglichkeiten durch seine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz. Ich füttere ein nahezu fettfreies Trockenfutter. Das ist das einzige was er verträgt. Bei Nassfutter gibt es meist Probleme.

  27. Lars 12 Monaten ago

    Vielen Dank für diesen interessanten Artikel.
    Ich denke auch, dass man eine gute Mischung finden muss. Abwechslung ist immer sehr gut. Es ist aber natürlich bei jedem Hund anders.

  28. martin 7 Monaten ago

    Mein Hund isst beides gerne, wobei ich sagen muss wen ich mal länger aus dem Haus bin ich Ihm reichlich trockenfutter hin stelle.

  29. niko schulze 4 Monaten ago

    Eine Vitamine reiche Ernährung ist auch bei Hunden wichtig. Jedoch sollte man das Futter immer den Bedürfnis des Hundes anpassen.

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