Grundlagen der Hundeerziehung

Hundeerziehung

Durch mangelnde Hundeerziehung kommt es häufig vor, das Tiere in Öffentlichkeit als schuldige für diverse Unfälle hingestellt werden. Wir alle kennen Hunde, die keine Grenzen aufgezeigt bekommen und ihren Haltern auf der Nase herum Tanzen. Jedem Hundehalter, ob erfahren oder Hundeneuling sollte schon vor dem Einzug des Tieres bewusst sein, dass ein Hund Erziehung und Grenzen benötigt. Damit ein glückliches Zusammenleben möglich ist und beide Seiten sich uneingeschränkt über die Freundschaft des anderen freuen können muss immer klar  sein was der Hund tun darf und was nicht. Hundeerziehung erfordert in erster Linie Konsequenz. Die Erziehung darf nicht zur Arbeit werden, Hunde lernen am schnellsten und sichersten durch die Verknüpfung von Kommandos mit etwas positiven. Wenn der Hund etwas richtig macht bekommt er also ein Leckerbisse, ein Lob oder wird gestreichelt. Dadurch verknüpfen Hunde die vergangene Handlung mit etwas positiven und werden sie irgendwann automatisch wiederholen.  Dadurch lernen Hunde mit spaß die vom Halter gewünschten Handlungen auszuführen. Wichtig bei der Hundeerziehung ist, dass die Belohnung und auch die Strafe unmittelbar nach der „Tat“ gegeben werden. Schon nach ein paar Sekunden kann die Verzögerung zu lang sein und der Hund kann Tat und Wirkung nicht miteinander verknüpfen. Während eine Belohnung für richtiges Handeln durch Loben, Streicheln oder ein Leckerli stattfindet ist es bei der Bestrafung wichtig nicht zu stark zu strafen. Auch wenn immer noch viele Hundeschulen mit Unterwerfung, Würgehalsbändern oder Schlägen arbeiten kann ich nur davon abraten. Jeder sollte seinen Hund mit Respekt behandeln. Wenn ein Hund doch mal etwas falsches macht, reicht auch ein „scharfe“ Zurechtweisung mit den Worten „Nein“ oder „Aus“, Hunde können den Tonfall sehr gut deuten und merken sofort, dass sie etwas falsch gemacht haben. Da Hunde die Menschliche Sprache als solche nicht verstehen ist es besonders in der Anfangszeit sehr wichtig die Kommandos immer in derselben Form gegeben werden. Jedes Kommando sollte möglichst immer im jeweiligen Tonfall gesprochen werden. Der Tonfall kann natürlich zwischen den Kommandos variieren.  Damit es jetzt klappt heißt es wiederholen, damit das gelernte auch gefestigt wird.

Hundeerziehung

Verena N. / pixelio.de

Nach dem Lernen ist es wichtig mit dem Hund ein wenig zu spielen, damit auch das Lernen an sich als positiv war genommen wird. Wie schnell ein Kommando gelernt wird ist von Hund zu Hund unterschiedlich. Besonders Anfängern kann ich nur raten sich bei der Hundeerziehung professionelle Hilfe zu holen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, von Hundeschule bis zum Hundetrainer ist alles möglich. Ich persönlich finde Hundeschulen sehr gut, da der Hund dort auch lernt mit anderen Artgenossen umzugehen. Mit genügend Geduld und Spaß bei der Sache wird dein Hund bald gut erzogen sein und einem harmonischen Zusammenleben steht nichts im Wege. Bewerten: Grundlagen der Hundeerziehung: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 2 abgegebenen Stimmen.

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5 Comments
  1. Stephanie 5 Jahren ago

    Eine vernünftige Hundeerziehung ist leider für viele Hundebesitzer immer noch ein Fremdwort. Gerade bei älteren Hundehaltern bemerke ich immer wieder, dass Sie mit Ihren (oft recht großen) Vierbeinern häufig überfordert sind und die Hunde den Haltern mehr oder weniger auf der Nase herum tanzen…
    Auch unserem Nachbar sollte ich diesen Artikel vielleicht einmal ausdrucken und unter der Türe durchschieben… 😉
    Viele Grüße
    Stephanie

  2. Michael 5 Jahren ago

    Kann ein erwachsener Hund eigentlich noch umerzogen werden? Und wie audwendig ist das?

    • Author
      stephan 5 Jahren ago

      Das ist wie beim Menschen, junge Hunde sind natürlich leichter zu erziehen, aber auch erwachsene Hunde können umerzogen werden. Es nimmt aber ein bisschen mehr Zeit in Anspruch als bei jungen Hunden. Wie lange das dauert ist von Hund zu Hund unterschiedlich.

      • Robin 5 Jahren ago

        Ganz wichtig ist ja vor allem, dass man nicht nur mehr Zeit investiert, sondern diese auch täglich einsetzt. Die Einsicht fehlt bei manchen Besitzern ja noch.

  3. Hundehütten Berater 7 Monaten ago

    Danke für die ganzen Tipps. Ich habe gerade ein paar Probleme, da mein Hund seit 2 Monaten nicht mehr auf mich hört, weshalb ich auch auf diesen Beitrag gestoßen bin. Ich hoffe die Grundlagen helfen mir zu einer guten Hundeerziehung.

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