geeignete Hunderassen für die Wohnungshaltung

Hunderassen - Cavalier King Charles Spaniel

Besonders in großen Städten haben viele Menschen das Problem, dass sie gerne einen Hund hätten, aber nur in einer Wohnung ohne Garten leben. Für die meisten Hunderassen jedoch ist das Leben in einer kleinen Wohnung viel zu beengt, sodass sich die Tiere nicht wohlfühlen würden. Kleiner Hund, kleine Wohnung und großer Hund große Wohnung (oder Haus) heißt es dann oft. Leider ist die richtige Auswahl einer Hunderasse nicht ganz so einfach. Viele kleine Hunderassen, wie beispielsweise Jack Russel Terrier benötigen sehr viel Bewegung und Auslauf, den eine kleine Wohnung unmöglich bieten kann. Im Gegensatz dazu gibt es aber auch größere Hunde, die von Natur aus ein ruhiges Gemüt haben und dadurch nicht so wild sind.

Hunderassen - Cavalier King Charles Spaniel

Nikolai Fokscha / pixelio.de

Viel hängt natürlich auch davon ab wie viel Zeit du mit deinem Vierbeiner verbringen kannst. Wenn Hunde nicht gefordert werden wird Ihnen schnell langweilig, dann suchen sich die Hunde eine eigene Beschäftigung, was in einer Wohnung schnell zu Chaos führt. Es ist sehr wichtig für zukünftige Hundehalter den neuen Hund nicht nach der Optik auszuwählen, sondern nach dem Charakter des Tieres zu gehen. Die Hunderasse muss immer auch zum Menschen passen, da Hund nicht gleich Hund ist.

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Welche Hunderassen sind geeignet:

Zu den Hunderassen, die sich auch in einer nicht allzu großen Wohnung wohlfühlen dürften gehören unter anderem: Bichon Frisé, französische Bulldoggen, Cavalier King Charles Spaniel, Chihuahua, Dackel, Havaneser, Japanese Chin, Malteser, Mops, kleine Pudel, Papillon oder Shiba Inu um nur einige zu nennen.

Sind auch andere Rassen möglich:

Natürlich ist es auch möglich einem ausgewachsenen Labrador ein schönes Leben in einer Wohnung zu ermöglichen, dass nimmt aber auch mehr Zeit und Aufwand in Anspruch als bei kleineren Rassen. Mit genügend Zeit und Fantasie kann man viele Hunde beschäftigen, auch wenn man mal ein paar Stunden nicht Zuhause ist. Ein gut Erzogener Hund, der mehrmals am Tag draußen ausgelastet wird kann problemlos in einer Wohnung gehalten werden. Die Tiere wollen beschäftigt und gefordert werden und sie lieben es Zeit mit ihrem Herrchen zu verbringen. So lange ein Hund ausgelastet ist, wird es auch in einer Wohnung kaum Probleme geben.

Meiner Meinung nach ist es nicht nur wichtig welche Hunderasse einziehen soll. Viel wichtiger ist für mich die Frage wie viel Zeit kann ich mit meinem Hunde verbringen. Kein Hund sollte täglich 8 Stunden alleine zuhause bleiben. Für ein Rudeltier wie einen Hund ist das jeden Tag auf neue eine Strafe.

Bewerten: geeignete Hunderassen für die Wohnungshaltung: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 3,86 von 5 Punkten, basieren auf 7 abgegebenen Stimmen.

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24 Comments
  1. Antipiracy Firma 4 Jahren ago

    Schade, du zählst teilweise genau die Hunderassen auf, die mich wirklich interessieren aber in einer kleinen Wohnung echt nichts zu suchen haben. 🙁 Ich glaube, wenn, dann würde ich sowieso ans Vorort einer Stadt ziehen oder in familienfreundlichen Vierteln. 🙂 Dann kann man sich auch einen ausgehfreundlichen Hund zulegen!

  2. Franz 4 Jahren ago

    Also ich habe ein Shiba Inu und wohne in einem Haus mit großen Garten. So verrückt wie mein „Chino“ ist kann ich mir kaum vorstellen, dass er sich in einer kleinen Wohnung wohlfühlen würde. Bei uns zuhause möchte er immer in den Garten, am liebsten den ganzen Tag. Dort spielt er und rennt ohne Ende wozu er in einer Wohnung wohl kaum die Möglichkeit hätte. Würde daher die Anschaffung eines Shiba Inus für eine Wohnung nicht empfehlen.

    Viele Grüße

    • Author
      Stephan Radke 4 Jahren ago

      wie schon geschrieben kommt es sehr stark auf den Charakter des jeweiligen Tieres an. Besonders in Wohnungshaltung benötigen die Tiere natürlich Beschäftigung, ansonsten werden sie nicht glücklich.

  3. Florian 4 Jahren ago

    Hallo,
    ich persönlich habe zwar kein Haustier, finde Katzen aber sehr gut als Haustier geeignet. Katzen benötigen nicht viel Platz und können auch selbstständig zu Hause bleiben. Wohingegen ein größerer Hund natürlich auch seinen Auslauf benötigt. Das wäre für mich schon sehr ausschlaggebend. Denn wieso sollte ich mir ein Haustier zulegen, dass ich nicht gerecht halten kann.

  4. Fiona 4 Jahren ago

    Zur Zeit haben wir kein Haustier, aber würden gerne eins haben. Unsere Freunde haben uns den Mops empfohlen, aber wir sind uns nicht sicher ob wir eher eine Katze nehmen.

    • Author
      Stephan Radke 4 Jahren ago

      Wenn, dann solltet Ihr euch über 2 Katzen Gedanken machen 🙂

  5. Anna 4 Jahren ago

    Hi, ich bin eigentlich auch eher ein Katzenfreund, aber bei dem Foto oben im Artikel könnte ich auch schwach werden… 😉

  6. Carmen 4 Jahren ago

    Ein toller Artikel. Wirklich gut geschrieben. Kann es nur bestätigen, dass Hund nicht gleich Hund ist. Man sollte es sich vorher wirklich gut überlegen 😉

  7. Hi – ich bin da voll Deiner Meinung „So lange ein Hund ausgelastet ist, wird es auch in einer Wohnung kaum Probleme geben.“ Natürlich gibt es große Hunderassen, für die das Leben in einer kleinen Wohnung ohne Garten echt unangenehm werden kann. Aber grundlegend kommt es in der Tat darauf an, was ich mit meinem Hund alles körperlich und geistig so anstelle – also wie stark ich ihn fördere, fordere und „bespaße“. Unsere beiden mittelgroßen Hunde sind so ausgelastet, dass sie nach dem Morgen-Gassi über Acker, Wiese und durch den Wald erst einmal bis zum frühen Nachmittag pennen – und das freiwillig 🙂 Danach geht es dann nochmal raus – je nach Wetter und Laune gehen wir uns dann körperlich auspowern (schwimmen, joggen etc.) oder wir machen ein paar Suchspiele im Wald, entdecken neue Gegenden oder treffen andere Hunde. Danach gibt es die zweite Futterportion und dann ist wieder erst einmal eine Mütze Schlaf angesagt bis zur kleinen Abendrunde. Ich behaupte, dass unsere Hunde gut ausgelastet sind, trotz derzeit noch kleinerer Wohnung. Alles eine Frage der Gestaltung . Viele Grüße

  8. Petra H. 4 Jahren ago

    Hallo,

    ich sehe das auch so, dass man einen Hund ruhig in der Wohnung halten kann, solange man ihn gut genug beschäftigt. Eine Freundin von mir hält sich zum Beispiel einen Landseer (Männchen: bis 80cm Größe!!) in der Wohnung in sie hat absolut keine Probleme mit ihm. Warum? Weil sie mindestens drei Mal am Tag spazieren geht und die Stunden, in denen der Hund in der Wohnung ist, schläft oder frisst er dann höchstens noch, was er in einem Haus genauso tun würde. Das einzige worauf man achten sollte, besonders bei großen Hunden, sind Treppen (also Wohnung ohne Lift), da zu häufiges Steigen für die Gelenke schlecht ist. Aber sicher gibt es auch Hunderassen, die für eine Wohnung absolut nicht in Frage kommen. Zum Beispiel Hunde mit ausgeprägtem Schutztrieb, die auch heute noch eingesetzt werden, um Haus und Hof zu bewachen, aber diese werden dann bei uns meistens sowieso nicht gezüchtet und sind nur schwer zu bekommen (Z.B.: Mastin del Pirineo, Kangale, usw.)

    Guter Artikel! 🙂

  9. Marius 4 Jahren ago

    Sehr interessanter Artikel. Vielleicht magst du mal einen Artikel darüber schreiben welche Hunderassen für Personen im höheren Alter geeignet sind. Natürlich spielt dabei die Wohnung eine Rolle. Aber es gibt ja auch Hunde die nicht mehr so viel auslauf fordern oder nicht den ganzen Tag spielen möchten.

    Viele Grüße

    • Author
      Stephan Radke 4 Jahren ago

      Hmm, das ist garnicht so einfach. Es hängt viel vom Gesundheitszustand im hohen alter ab. Ich denke man kann das nicht so pauschal sagen.

  10. Babybär 4 Jahren ago

    Oder ein Beitrag in Kombination mit Hunderassen in Kombination mit einem Neugeborenen. Gibt ja doch sehr viele Rassen, die sich als besonders familientauglich rausgestellt haben. 🙂

  11. SilentBobby 3 Jahren ago

    sehr spannender und gut recherchierter beitrag. cooler blog, hab schon ein paar artikel gelesen. weiter so!

  12. Geo 3 Jahren ago

    so ganz pauschal kann man das eh nie sagen. Neben Wohnung oder nicht spielt übrigens auch eine große Rolle: Treppe oder nicht. Wer mal einen 25 Kilogramm schweren Labrador Welpen jede Nacht von Stockwerk 1 in Stockwerk 2 versucht hat zu schleppen, weil diese Vierbeiner in den ersten Monaten eben keine Treppen laufen sollen, weiß was ich meine. Wobei sich dieses Gewichtsproblem beim Jack Russell ja etwas weniger stellt.
    🙂

  13. Ulli 3 Jahren ago

    Es ist eigentlich fast egal, welche Rasse man in der Wohnung hält. Jeder Hund langweilt sich irgendwann, auch im größten Garten, wenn er keine Beschäftigung hat. Man muss eben jeden Tag raus mit dem Hund und ihn körperlich und geistig auslasten, dann ist Haltung in der Wohnung kein Problem.

  14. Karsten 2 Jahren ago

    Ich habe einen Jack Russel Mischling, und muss sagen das er sehr gut für die Wohnung geeignet ist. Er ist super intelligent, und gerade erst mal 8 Monate alt. Es macht einfach Spass. LG Karsten

  15. Martin 1 Jahr ago

    Also ich finde, dass weniger der Wohnraum das Problem ist, als viel mehr die Zeit, die der Hund alleine ist. Wenn man täglich ca. 9h (Arbeit + Arbeitsweg) weg ist und der Hund alleine ist, dann sollte man sich eh keinen anschaffen.
    Was anderes ist es, wenn man mehr zu Hause ist, aus welchen Gründen auch immer. Dann spielt auch die Größe des Wohnraumes einer eher Untergeordnete Rolle, da man sich dann viel mit dem Tier beschäftigen kann und er dann ausgelastet ist. Das wichtigste bei einem Hund ist nun mal die Zeit, die man für ihn aufbringen kann. Wer da nicht viel zu bieten hat, ist vielleicht mit einem anderen Haustier besser beraten.

  16. Johanna 12 Monaten ago

    ich schleiße mich meinem Vorredner an – Ein Hund sollte NIE zu lange alleine sein… Wenn man zu viel arbeitet dann sollte man sich eben keinen Hund anschaffen den dieser vereinsamt nur! Egal wie groß die Wohnung ist

    Zeit ist Gold! Und dem Hund sollten wir genug Aufmerksamkeit schenken. Den erst ist der beste Freund des Menschen bzw. kann es werden wenn man entsprechend mit ihm umgeht.

    Liebe Grüße Johanna von http://www.hunderame-fürs-auto.de

  17. Dustin 11 Monaten ago

    Guter Artikel !
    Wurde ja schon ausgiebig kommentiert, dass weniger der Wohnraum, als die Zeit das wichtige Kriterium sei. Kann mich da zwar anschließen, aber ich denke, dass es auch Hunde gibt, die damit klar kommen können, wenn man etwas weniger Zeit hat. Ich denke nicht, dass ein Job in Vollzeit unbedingt sofort ein Ausschlusskriterium darstellt.

    Ist zwar ein älterer Artikel aber ist trotzdem regelmäßig ein Thema bei uns auf der Arbeit.

    Lg Dustin

  18. Mathias 11 Monaten ago

    Klasse Stephen, dass du dich mit dem Thema befasst. Ich besitze einen kleinen Dackel und der kommt auch super in meiner Wohnung zurecht, wie du es bereits gesagt hattest. Wenn einem nicht die größten räumlichen Gegebenheiten zur Verfügung stehen, dann sollte man sich den richtigen Vierbeiner beschaffen.

  19. Dominic 11 Monaten ago

    Schöner Artikel,

    wir haben auf 100m² Wohnfläche mit kleinem Garten einen Mops und einen Chi…also mehr als genügend Platz. Dafür verteilen sich in der Wohnung fast 10 Hundekörbchen :D!

    Früher hatten wir einen Goldie bei meinem Vater, der dann später aber fast täglich mehr als 8 Stunden alleine war und das hatte leider keinen Sinn mehr. Er hat jetzt aber ein neues Plätzchen gefunden 🙂

  20. Hunde kann man auch in der kleinsten Wohnung halten, wenn man mit ihnen das Leben teilt und sie nicht den halben Tag alleine lässt. Sie brauchen Futter, Wasser und die Möglichkeit, sich regelmäßig entleeren und bewegen zu können und Aufmerksamkeit von ihren Haltern.

    Die Wohnung ist nur ein Rückzugsort, in dem sich der Hund geborgen fühlt und sich ausruht. Das muss keine riesige Wohnung mit Garten sein.

    Natürlich gibt es auch Rassen, die Schlitten ziehen, eine Herde hüten, oder lange Strecken zurück legen, aber auch da gibt es Möglichkeiten, den Hund auszulasten. Das kosten natürlich viel Zeit.

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