Heute möchte ich noch einmal auf das Thema Hundehaftpflichtversicherung zu sprechen kommen. Ich finde eine Versicherung ist ein sehr wichtiges Thema für jeden Hundehalter und wird sehr häufig vernachlässigt. Es kommt auch immer wieder vor, dass für eine Versicherung zu viel Bezahlt wird und das der Versicherungsschutz mitunter nicht für die jeweiligen Bedürfnisse angepasst ist. Für Hunde sehr kleiner Rassen wird ein anderer Versicherungsschutz benötigt als bei großen Rassen. Grundsätzlich ist eine Versicherung aber für jede Rasse ratsam. Einige Halter werden sich fragen, warum ein kleiner Hund wie ein Chihuahua überhaupt eine Versicherung benötigt? Um die Wichtigkeit einer solchen Versicherung zu verdeutlichen nehme ich gerne folgendes Beispiel. Auch mit kleinen Hunden geht man regelmäßig nach draußen. Dort kann es in einem unaufmerksamen Moment immer dazu kommen, dass der Hund sich erschreckt und sich dann los reißen kann. Wenn der Hund dabei auf die Straße läuft und einen Unfall verursacht können die Kosten schnell in die Hundertausende gehen. Diese Kosten  können eine Privatperson schnell ruinieren, deshalb ist eine Hundehaftpflicht zwingend erforderlich.

Hundehaftpflicht
Gila Hanssen / pixelio.de

Leider gibt es auch bei den Versicherern schwarze Schafe, deshalb ist ein Versicherungsvergleich und eine vorherige Recherche meiner Meinung nach unumgänglich. Besonders was das Preisleistungsverhältnis angeht gibt es sehr große Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherungen. Für kleine Hunderassen bekommt man als Halter schon eine ausreichende Versicherung ab ca. 50€ im Jahr. Die Preise sind aber von Rasse zu Rasse unterschiedlich und variieren sehr stark. Deshalb sollte man sich schon bei der Auswahl der Hunderasse Gedanken um die zukünftigen Versicherungskosten machen. Es gibt verschiedene Dinge, die eine Hundehaftpflichtversicherung unbedingt beinhalten sollte:

Das sind die wichtigsten Punkte, diese sollten ohne Ausnahme mitversichert sein. Für Halter von Listenhunden wie, beispielsweise American Bulldogs und Bullterrier, American Staffordshire, die Bordeauxdogge, Dobermänner, Molosser oder Rottweiler kann es zu Problemen beim Versicherungsabschluss kommen. Einige Versicherungen sind der Meinung, dass diese Rassen ein besonderes Gefahrenpotential bieten und wollen diese Hunde nicht versichern. Eine Versicherung dieser „Risikohunde“ kann schnell ins Geld gehen, teilweise kostet eine Versicherung eines Listenhundes mehr als das doppelte. Der eigentliche Charakter und die Erziehung des Tieres bleibt dabei leider unbeachtet. Eine Hundehaftpflichversicherung ist für Hundehalter auf jeden Fall sinnvoll. In welchem Umfang eine Versicherung abgeschlossen werden sollte hängt aber auch immer vom Umfeld und der Hunderasse ab. Ein Vergleich der verschiedenen Versicherungen lohnt sich, dabei kann man einiges sparen.

6 Antworten

  1. Sehr gut auch ein Blog in welchem Hunde vorkommen. Wir haben für unseren Mops die Versicherung über das Internet abgeschlossen. Dort war sie wesentlich preisgünstiger als bei meinem normalen Versicherungsvertreter.

  2. Ist die Hundehalterhaftpflicht denn nicht, wie es der Name schon sagt, Pflicht für jeden Hundehalter? Wir mussten die zumindest direkt bei der Anmeldung des Hundes im Bürgercenter vorlegen – ohne die hätte es auch keine Steuermarke gegeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.