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Katzenrassen Teil 4: Birma – oder Heilige Birma Katze

By erstellt am 06.04.2012 13:00 zuletzt geändert 05.09.2013 11:17 in Haltung von Katzen

Die Heilige Birma gehört zur Gruppe der Halblanghaarkatzen. Birmakatzen gehören zu den sogenannten Point-Katzen, mit hellem weichen Körperfell und dunklen Abzeichen (Points) an weniger gut durchbluteten Stellen. Sie gelten als sehr gesellig und Menschenbezogen, aus diesem Grund sollten sie nicht alleine gehalten werden.

Ursprung:

Einer Legende nach die Heilige Birma Katze aus Birma, dem heutigen Myanmar. Dort soll sie sich vor langer Zeit auch ihren Beinamen als heilige Katze erworben haben.
Eine weitere Legende der Birma, nach der die Birma ihren Ursprung in einem Kloster am Lugh Gebirge hat.

Die  Rasse der Birma Katzen geht auf ein Zuchtprogramm in Frankreich zurück, wo sie im Jahre 1925 auch offiziell als eigene Rasse anerkannt wurde. Über die genaue Herkunft gibt es leider keine Belege. In Deutschland ist die Heilige Birma Katze seit 1933 bekannt, als ein Bild von dem Kater “Timour de Madalaour” erschien.

Aussehen:

steve prinz / pixelio.de

Charakteristisch für die Birma Katze ist ihr helles Körperfell mit längen Haaren. An weniger durchbluteten Stellen wie Gesicht, Ohren, Schwanz, Beinen und Hoden haben sie dunkle Stellen im Fell. Als Rassemerkmal gelten die weißen Pfoten, die an den Hinterpfoten mit einem umgekehrten V auslaufen. Sie können je nach Geschlecht ein Gewicht zwischen 3 und 6 Kg erreichen. Markant sind auch die bei Birma Katzen üblichen blauen Augen.

Charakter:

Die Heilige Birma Katze hat einen ruhigen und geselligen Charakter. Sie bauen eine tiefe Bindung zu ihren Menschen auf, deshalb sollten sie auf keinen Fall alleine gehalten werden. Birma Katzen sollten nicht als Freigänger gehalten werden, da sie auch die Nähe zu fremden Menschen suchen und sich von ihnen streicheln und hochnehmen lassen. Durch ihre Gelassenheit und die enge Menschenbindung sind Birma Katzen perfekte Familienkatzen.

Haltung und Pflege:

Auch wenn die Heilige Birma ein relativ langes und dichtes Fell besitzt ist es sehr Pflegeleicht. Durch die fehlende Unterwolle neigt das Fell nicht zum Verfilzen. Allerdings sollte das Fell regelmäßig gebürstet werden, da es sonst durch verschluckte Haare zum Darmverschluss kommen kann.

Ansonsten sind Birma Katzen als Pflegeleicht zu bezeichnen. Bleibt nur noch zu sagen, dass eine Heilige Birma Katze alles versuchen wird um im Bett ihres Dosenöffners zu gelangen. Sie sucht immer die Nähe zu ihren Menschen und das beinhaltet das auch das Schlafzimmer.

Weitere Katzenrassen findest du hier: Artikelserie: Katzenrassen
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2 Responses to Katzenrassen Teil 4: Birma – oder Heilige Birma Katze

  1. Robomet 8. April 2012 at 23:25 #

    Interresante Katze. Ein sehr gut geschriebener Artikel. Gruss and alle, die ihre Katzen spannend finden.

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