Hunderassen Teil 3: Bernhardiner

Der Bernhardiner oder auch St. Bernhardshund genannt ist eine anerkannte Schweizer Hunderasse. Sie haben trotz ihrer Größe und kräftigen Statur einen liebevollen Charakter und sind sogar Fremden gegenüber meist gutmütig eingestellt.

Herkunft:

Seinen Namen verdankt der Bernhardiner dem in den Alpen eingerichteten Hospiz „St. Bernhard“, welches bis ins Jahr 2005 auch der Hauptzuchtort für die Rasse war. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts werden dort Hunde zur Rettung von Lawinenopfern eingesetzt. Dabei hatten die frühen St. Bernhardshunde kaum Ähnlichkeit mit dem heutigen Bernhardiner. Sie waren kleiner und schlanker als heutige Vertreter der Rasse. Durch die Größe und damit verbundene Schwerfälligkeit werden Bernhardiner heute nicht mehr als Rettungshunde eingesetzt, sondern lediglich als Haushund gehalten.

Seit 1884 gilt er als Schweitzer Nationalhund.

Aussehen:

Bernhardiner Rüden erreichen eine Widerristhöhe von bis zu 90 cm, während Weibchen etwas kleiner sind. Trotzdem können auch sie eine Höhe von 80 cm erreichen. Bernhardiner haben ein sehr dichtes Fell, welches dicht und glatt anliegt. Die Felllänge kann variieren. Charakteristisch ist die Farbe der Bernhardiner: sie sind weiß mit rotbraunen Flecken oder rotbraun mit weißen Flecken.

Hunderassen Teil 3 - Bernhardiner

Regina Kaute / pixelio.de

Charakter:

Trotz seiner imposanten Erscheinung gelten Bernhardiner als sehr sensibel. Sie sind sehr intelligent und zuverlässig. Ihre ruhige und ausgeglichene Art macht sie zu sehr guten Familienhunden. Bernhardiner verfügen über einen außerordentlich guten Orientierungs- und Geruchssinn. Sie sind aber auch sehr dickköpfig und zeigen ein ausgeprägtes Beschützerverhalten.

Haltung:

Durch ihre Größe und den natürlichen Bewegungsdrang sind Bernhardiner nicht als Wohnungshunde geeignet. Am besten kommen sie in einem Haus mit Garten zurecht. Wie bei allen großen Hunderassen, werden auch Bernhardiner in der Regel nicht älter als 10 Jahre und haben oftmals mit Gelenkproblemen zu kämpfen.

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7 Comments
  1. Luts 5 Jahren ago

    Es sind sehr schöne Hunde und richtig große Teddybären. Aber wie schon geschrieben wurde, sollte man nen Haus mit Garten haben oder eine extrem große Wohnung.

  2. Blaubeere 5 Jahren ago

    Bernhardiner sind wirklich schöne Tiere. Ich hatte bei meinem vorherigen das Problem, dass er bei Wind und Wetter mindestens 2 Stunden spatzieren wollte, trotz 1000qm Garten. Die Bedürfnisse des Hundes sollten aber unbedingt erfüllt werden!

  3. Anatol 5 Jahren ago

    Eine Freundin von mir hat eine Hündin, die eine Mischung aus einer Bernhardinerin und etwas anderes ist, aber immer noch recht groß ist. Sie lebt mit dem Hund tatsächlich in einer nicht sehr großen Stadtwohnung. Allerdings geht sie jeden Tag mindestens einmal mit dem Hund in den Park und fährt mindestens zweimal die Woche mit ihm in ein Hundeauslaufgelände. Das funktioniert aber nur deshalb, weil sie selber laufsüchtig ist.

    • Sonja 4 Jahren ago

      „..mindestens einmal täglich mit dem Hund in den Park“ – klingt mir etwas wenig. Auch Hunde müssen sich mehrmals täglich entleeren, oder 😉

  4. Meyerchen 4 Jahren ago

    Mein Bruder hat einen Bernhardiner und alle Kinder aus der Nachbarschaft lieben ihn!! 🙂

  5. Tom K. 1 Jahr ago

    Ich sehe immer weniger davon auf der Straße. Ich hoffe, sie sterben nicht aus. So süß 🙂

  6. Katja 12 Monaten ago

    Ich mag diese Hunde, bei mir gibt es sogar 2 in direkter Nachbarschaft (wohne auf dem Dorf).
    Sie sind sehr zutraulich und treu, der perfekte Hund.

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