Hunderassen Teil 2: Beagle

Der Beagle ist eine mittelgroße Britische Hunderasse, welcher hauptsächlich für die Jagt eingesetzt wird. Sie sind sehr gesellige Jagdhunde und ausgesprochene Rudeltiere, die die Nähe zu anderen Hunden oder ihren Menschen brauchen.

Herkunft:

Beagel wurden in England extra für die Jagt auf Feldhasen und Wildkaninchen gezüchtet. Ihren Ursprung hat die Rasse aber in Frankreich. Im Jahre 1066 brachte Wilhelm der Eroberer die Vorfahren der Beagel, die sogenannten Hubertushunde oder auch Northern Hounds,  nach England. Während des Hundertjährigen Krieges stießen die Britten auf eine ihnen bislang unbekannte Hunderasse. Die bundgescheckten Jagdhunde beeindruckten die Engländer durch ihren unermüdlichen Jagdtrieb. Diese Hunde wurden später als Southern Hounds bekannt. Die heutigen Beagel sind wahrscheinlich eine Mischung aus den feinnasigen Southern Hounds und den beweglichen Northern Hounds.

1515 gab es in den Haushaltsbüchern von König Heinrich VIII Buchungen an den „Keper of the Begle“. Erstmals erwähnt wurde der Beagle aber erst 1615 von L.R. Jackson in seiner Beschreibung aller wichtigen Jagdhunderassen als „little Beagle“. Auch wenn der Beagle seit dem bekannt ist, wurde er doch erst 1890 vom Kennel Club Großbritannien als eigene Hunderasse anerkannt.

Aussehen:

Hunderassen - Beagle

P.Weber / pixelio.de

Beagle gehören zu den Mittelgroßen Hunden. Sie können zwischen 33cm und 40cm groß werden und erreichen dabei ein Gewicht von bis zu 18 Kg. Das kurze Fell kommt hauptsächlich in den Farbgebungen braun/weiß, rot/weiß, zitronengelb/weiß oder schwarz/braun/weiß vor. Beagle haben sehr kurze aber dafür kräftige Beine und einen verhältnismäßig großen Kopf. Das wohl bekannteste Merkmal sind die langen abgerundeten Ohren, die an den Kopfseiten herab hängen.

Charakter:

Beagle haben ein sehr liebenswürdiges Wesen. Sie sind weder aggressiv noch angriffslustig. Sie haben einen ausgeprägten Jagdtrieb und sind sehr bewegungsfreudig und ausdauernd. Außerdem sind sie sehr selbstständig und mitunter sogar ein bisschen dickköpfig. Trotz ihrer Selbstständigkeit sind Beagle ausgesprochene Rudeltiere und benötigen Gesellschaft.

Haltung:

Beagle wurden ursprünglich für die Jagt in der Meute gezüchtet. Aus diesem Grund sind sie keinesfalls für die Haltung im Zwinger geeignet. Beagle benötigen die Gesellschaft anderer Hunde oder ihrer Menschen. Sie lassen sich sehr gut in Familien integrieren und sind kinderfreundlich. Beagle haben einen großen Bewegungsdrang und müssen deshalb immer gefördert und beschäftigt werden.

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1 Comment
  1. sonja 5 Jahren ago

    Interessant ist noch zu erwähnen, dass Beagle auch häufig als Laborhunde eingesetzt werden. Sie können gut im Rudel gehalten werden, sind kaum aggressiv, sehr robust und duldsam. Das macht sie traurigerweise zu den idealen Laborgehilfen.

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