Hamsterarten Teil 2: Goldhamster

In der Natur gibt es viele verschiedene Hamsterarten. Die meisten dieser Hamsterarten sind mittlerweile regelmäßig in deutschen Haushalten anzutreffen. Aber welche Hamsterarten gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Im zweiten Teil möchte ich den Goldhamster vorstellen.

Der Goldhamster ist in Deutschland ähnlich beliebt wie der dsungarische Zwerghamster. Ursprünglich kommt der Goldhamster aus Syrien, wo er bis heute in freier Wildbahn anzutreffen ist. Dort leben sie meist an Feldrändern und gelten vor Ort als Schädlinge, da sie die angelegten Getreidefelder als Nahrungsquelle nutzen. Goldhamster ernähren sich aber nicht nur von Körnern, sondern auch von Blüten sowie Kräutern und auch Insekten stehen auf der Speisekarte.

Da es in Syrien in den Sommermonaten tagsüber zu warm ist, verschlafen Goldhamster den warmen Tag und werden erst in der deutlich kühleren Nacht aktiv. Dann verlassen sie ihren unterirdischen Bau und gehen auf Nahrungssuche. Sie legen sich in Ihrem Bau mindestens ein Futterlager an, von dem sie in den Wintermonaten zehren können.

Jürgen Hüsmert / pixelio.de

Im Winter ist es in Syrien sehr kalt, weshalb der Goldhamster seinen Bau in dieser Zeit nicht verlässt und in eine art Winterschlaf fällt. In dieser Starre setzt der Hamster seine Körpertemperatur und seine Körperfunktionen auf ein Minimum herunter. Trotzdem schlafen Goldhamster nicht durch. Sie erwachen regelmäßig, um sich an ihren Vorräten zu stärken.


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In der Käfighaltung halten Goldhamster allerdings keinen Winterschlaf. Durch immer gleich bleibende Temperaturen und künstliches Licht bekommen Hamster in Wohnungen und Häusern nicht viel vom Winter mit.

In freier Wildbahn und in Käfighaltung sind Goldhamster reine Einzelgänger. Sie vertragen sich nur zur Paarung mit Artgenossen. Mit einer Körpergröße von 15-19 cm können Goldhamster ein Gewicht von 80-160g erreichen. Die Farbgebung der Goldhamster hat sich durch Jahrelange Züchtungen sehr verändert. Ursprünglich hatten sie eine goldbraune Oberseite und einen weißen Bauch. Mittlerweile bekommt man Goldhamster auch mit einer dunkelbraunen oder schwarzen Fellfärbung.

Wie alle Hamsterarten sind auch Goldhamster ausschließlich nachtaktiv. Wann genau sie ihr Nest verlassen ist aber von Tier zu Tier unterschiedlich. Sie lieben es nachts alles zu erkunden, deshalb sollte regelmäßig etwas Abwechslung geboten werden.

Goldhamster werden nur selten zutraulich, aber mit ein bisschen Geduld und Training können sie durchaus handzahm werden. Aber auch Goldhamster sind keine Kuscheltiere.

Weitere Hamsterarten findest du hier: Artikelserie: Hamsterarten
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4 Comments
  1. Veronika 5 Jahren ago

    Sehr informativer Artikel, der hat mir sehr bei meiner Recherche geholfen. Interessant wie ein Tier ursprünglich aus Syrien hier zum Haustierliebling geworden ist. LG aus München, Vroni.

  2. Gerheide Becker 3 Jahren ago

    Hallo,
    ich hatte auch schon einen goldhaster oder einen Teddyhamster…..aber ich finde die Seite sehr interessant

  3. Lidia Lange 3 Jahren ago

    Oh die Seite ist total interessant und ich hatte auch schon 2 Hamster in meinem Leben……….

  4. Karin 3 Jahren ago

    Gut zu wissen, dass Goldhamster auch in freier Wildbahn auch Einzelgänger sind. Dann muss ich keine Angst haben, dass sich meiner alleine fühlt.

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