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Grundlagen der Katzenhaltung

Herzlichen Glückwunsch! Du hast dich dazu entschieden Katzenhalter zu werden. In den nächsten Jahren wirst du feststellen, dass es ein wunderbares Gefühl ist, Halter eines Stubentigers zu sein. Allerdings musst du bei der Katzenhaltung Einiges beachten.

 

Verantwortung:

Als Erstes möchte ich noch einmal auf das Thema „Verantwortung“ eingehen. Auch wenn ich mich wiederhole, dies ist einer der wichtigsten Aspekte. Es gibt genug herrenlose Katzen in Deutschland und die Tierheime sind überfüllt. Deshalb ist es zu empfehlen Katzen und Kater immer kastrieren zu lassen, damit es zu keinem ungewollten Nachwuchs kommt. Du solltest dir auch überlegen, ob es unbedingt Kitten vom Züchter sein müssen oder ob nicht auch eine gesunde und liebe Tierheimkatze bei dir einziehen könnte. Absehen solltest du von diversen online Anzeigen oder vom Kauf im Zoofachgeschäft. Die Tiere werden oftmals unter schlechten Bedingungen gezüchtet und dann günstig verkauft.  Weitere Informationen bekommst du auch hier: Ist eine Katze das richtige Tier für mich???.

Grundausstattung:

Damit deine Katzen sich bei dir auch uneingeschränkt wohl fühlen, benötigst du eine gewisse Grundausstattung. Katzen benötigen für ihr Geschäft eine Toilette. Einige Katzen sind dabei auch sehr wählerisch. Du solltest deshalb mehrere Toiletten anbieten. Als Faustregel gilt: pro Katze eine Toilette + eine extra Toilette, da manche Katzen groß und klein trennen. Bei mir Zuhause reicht auch eine Toilette pro Katze, aber man sollte es ausprobieren. Auch mögen nicht alle Stubentiger überdachte Toiletten. Hier musst du probieren, was für euch die beste Lösung ist.

Gardinen, Möbel und Tapeten werden von Katzen häufig angekratzt. Um das Risiko zu minimieren, dass deine Katzen deine Möbel verunstalten, solltest du unterschiedliche Kratzmöglichkeiten anbieten. Die beste Möglichkeit ist ein Kratzbaum. Aber auch Kratzbretter an beleibten Stellen bringen Abhilfe.

Des weiteren benötigst du einen Schlafplatz für deine Katzen. Dort legst du einen Decke oder einen Korb hin. Dieser Rückzugspunkt ist sehr wichtig, da auch Katzen mal ungestört sein wollen. Zum Fressen benötigt jede Katze einen Futternapf. Für den Anfang solltest du auf das Futter zurück greifen, welches deine Katzen gewohnt sind. Nach ein paar Wochen kannst du aber langsam auf ein anderes Futter umstellen. In meinem Katzenfutter Test findest du eine Auflistung verschiedener Futtersorten. Du benötigst auch eine, oder besser gleich mehrere, Wasserschalen, die du in deiner Wohnung verteilen kannst. Manche Katzen mögen es beispielsweise nicht, wenn die Wasserschale direkt neben der Futterschale steht. Außerdem benötigst du noch mindestens eine Transportkiste, damit du deine Katzen zum Tierarzt und auch wieder nach Hause bekommst.


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Eine Katze kommt ins Haus:

Wenn alle Vorbereitungen für den Neuankömmling getroffen sind, dann bist du bereit für deine Katze. Solltest du dich für ein kleines Kätzchen entschieden haben, solltest du genau auf das Alter und den ersten Eindruck der Kitte achten. Sie sollten mindestens 12 Wochen alt sein. Leider werden immer wieder Kitten angeboten die jünger sind. Sie sind ab einem Alter von 8 Wochen nicht mehr auf die Muttermilch angewiesen, lernen aber zwischen Lebenswoche 8 und 12 wichtige Verhaltensweisen.

Die Kitten sollten munter und neugierig wirken und sich nicht in einer Ecke verängstigt verstecken. Achte bitte auch darauf, ob die kleinen Kätzchen sauber sind, keine Kotreste am After haben und dass ihre Augen klar sind. Im Idealfall sollten sie auch mindestens entwurmt und gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche geimpft sein.

Zuhause angekommen:

Egal ob du dich für eine ausgewachsene Katze oder für Kitten entschieden hast, in den ersten Stunden im neuen Heim solltest du die Katzen möglichst in Ruhe lassen. Am besten stellst du die Transportbox auf den Boden, öffnest sie und überlässt den Rest der Katze. Für Kitten ist es nicht leicht sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und auch die Katzenmutter ist nicht mehr da. Wenn du dir zwei oder mehr Kitten ins Haus holst, bietet es sich an Wurfgeschwister zu holen. Ein Umzug mit einer bekannten Katze ist weniger stressig als alleine.

Auch ausgewachsene Katzen müssen sich in ihrer neuen Umgebung erst einmal zurechtfinden. Sie kommen in ein für sie komplett neues Revier mit unbekannten Menschen. Dieses Revier will erstmal erkundet werden.

In der Regel kommen die neuen Mitbewohner früher oder später von ganz alleine zum neuen Halter und wenn nicht, dann kannst du mit einem Leckerli ein bisschen nachhelfen.
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One Response to Grundlagen der Katzenhaltung

  1. Jan 18. März 2012 at 11:28 #

    Ich und meine Frau überlegen schon lange uns eine Katze zuzulegen und da wir schon oft die Katze einer Freundin aufgepasst haben ist der Gedanke immer weiter gereift. Eine Katze ist einfach ein toller Mitbewohner.
    Der Bericht ist sehr gut und informativ geschrieben und ist ideal für alle die mit dem Gedanken spielen sich eine Katze ins Haus zu holen.

    Danke für diesen Bericht.

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