Gastartikel: Wachtelhaltung für den Eigenverbrauch

Wachteleier

Nicht nur zu Ostern sind Wachteleier sehr beliebt. Auch bei Allergikern, besonders gesundheitsbewussten Menschen und Leuten die an die vielfach beschriebene heilende Wirkung der Wachteleier glauben stehen die gefleckten Eier der Wachteln hoch im Kurs. Wachteleier lassen sich in der Küche sehr gut verarbeiten und machen als Spiegeleier und als Dekoration auf kalten Platten ein schönes Bild. Daher stellen sich besonders Familien die Frage ob die Haltung von einigen Wachteln im eigenen Garten eine Möglichkeit wäre die Familie stets mit frischen Wachteleiern zu versorgen. In diesem Artikel werden wir einen Überblick geben was es bei der Anschaffung von Wachteln zu bedenken gibt.

Unterbringung der Wachteln

Für den Eigenverbrauch ist ein kleiner Wachtelstamm zu empfehlen, der 6-8 Tiere umfasst. In den Sommermonaten kann man dann mit 4-5 Eiern am Tag rechnen was für eine Familie ausreichen sollte. Für den Sommer ist eine kleine Voliere zu empfehlen, die auch in Komplettsets oder als Bausatz erhältlich ist. Solche Hühnerställe haben meist eine Grundfläche von 2 mal 3 Metern und reichen für die Haltung von 6-8 Wachteln aus. In der Regel verfügen solche Volierenställe einen Stallbereich, in den sich die Wachteln bei Regen, Kälte oder Gefahr zurückziehen können und einen offenen Bereich. Nach Unten ist dieser Stamm offen sodass dieser auf die Wiese gestellt werden kann und die Wachteln dann im frischen Gras picken können. Dies hat den Vorteil dass sich die Wachteln einen Teil des Futters selbst suchen und man durch das Rücken des Stalles auf eine neue Stelle sich das Ausmisten sparen kann. Da Wachteln fliegen können und bei Gefahr sofort nach Oben fliegen sollte der Wachtelstall rundum geschlossen sein. Solche Ställe werden im Handel für 200 bis 300€ angeboten.

Wachtelfutter

Wachteleier

w.r.wagner / pixelio.de

Jeder Wachtelhalter sollte bestrebt sein seine Schützlinge so abwechslungsreich und natürlich zu ernähren wie nur möglich. Fertige Wachtelfuttermischungen, wie sie im Handel angeboten werden, sollten nicht als alleiniges Futter, sondern als Basisfutter angesehen werden, dass durch abwechslungsreiche Zufütterung ergänzt werden soll. Angefangen von frischen Gräsern, Samen, Obst und Gemüse bis hin zu vom Mittagessen übriggebliebenen Nudeln oder Kartoffeln sind für die Wachteln eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan. Auch wenn sie unbekanntes Futter anfangs teilweise etwas zurückhaltend betrachten gewöhnen sie sich in der Regel recht schnell daran.

Kauf von Wachteln

Sind die Vorbereitungen für die Unterbringung und die Fütterung der Wachteln getroffen steht dem Kauf der Wachteln nichts mehr im Wege. Idealerweise sollte man die Wachteln bei einem Züchter kaufen, der viel Wissen über die Wachteln hat und gerne Tipps gibt und den Einstieg in die Wachtelhaltung zu erleichtern. Unbedingt sollte man darauf achten das man junge Wachteln erwirbt. Die Legeleistung der Wachteln ist im ersten Jahr am höchsten und nimmt dann recht schnell ab, daher sind Jungwachteln besonders zu empfehlen wenn man Wachteleier genießen möchte.

Quelle:

http://www.wachteln.net/

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2 Comments
  1. Dirk Hoffmann 2 Jahren ago

    So ganz ohne Voliere geht es wahrscheinlich nicht? Unsere Hühner hatten früher lediglich einen Stall und konnten frei – ohne jegliche Begrenzung rumlaufen. Bei Wachteln funktioniert das eher nicht?

  2. Susanne 2 Jahren ago

    Schon sehr interessant der Artikel. Wußte gar nicht so viel über diese Eier. Habe aber auch schon mal gehört, dass die Wachteln selber auch gerne verspeißt werden. Soll ne Delikatesse sein 😉

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