Der dickste Freund des Menschen – Übergewicht beim Hund

Übergewicht ist nicht nur ein Problem, das uns Menschen plagt. Auch Haustiere können darunter leiden. Gerade beim Hund sollte dies nicht unterschätzt werden. Denn Übergewicht führt besonders bei großen Hunden zu Gelenkproblemen. Ebenso können Diabetes und Herz- Kreislauferkrankungen die Folge davon sein. Nicht zuletzt erhöht sich das Narkoserisiko bei übergewichtigen Hunden.

Wodurch entsteht Übergewicht?

Überflüssige Pfunde können mehrere Ursachen haben. Zum einen kann es aufgrund einer Fehlernährung zu Übergewicht kommen. Oft werden zu große Nahrungsmengen gefüttert. Bettelt der Hund viel, neigen wir oft dazu, seinen Wünschen nachzukommen. Neben den fatalen Folgen für die Erziehung hat dies auch den Effekt, dass der Hund zu dick wird. Auch das Füttern von den Resten des Sonntagsbraten sollte vermieden werden. Für Menschen zubereitete Speisen haben einen zu hohen Energiegehalt. Der Hund kann diesen nicht umsetzen.

Als weiterer Grund für Übergewicht kann mangelnde Bewegung gesehen werden. Hunde brauchen viel Auslauf und sollten mindestens einmal am Tag richtig laufen können.

Auch das Alter und die Genetik spielen bei Figurproblemen eine große Rolle. Alte Hunde sind weniger aktiv. Viele Hundehalter vergessen, dementsprechend das Futter anzupassen. Ferner gibt es Hunderassen, die genetisch begingt leichter Fett ansetzen. Hier muss man auf spezielles Diätfutter zurückgreifen.

Schließlich kann auch die Kastration ein Grund dafür sein, dass der Hund übergewichtig ist. Nach einer derartigen Operation lässt der Bewegungsdrang nach. Die verminderte Aktivität führt dann zu einer Gewichtszunahme.

Wie erkenne ich Übergewicht…

Einen übergewichtigen Hund kann man an verschiedenen Kriterien erkennen. Zum einen befindet sich über den Rippen eine dicke Fettschicht und die Rippenbögen können auch durch starken Druck nicht ertastet werden. Betrachtet man den Bauch eines dicken Hundes von der Seite, ist dieser nicht leicht hochgezogen, sondern hängt im schlimmsten Fall sogar herunter. Die Haut am Hals und an den Schultern des Hundes fühlt sich wulstig an und es ist keine deutliche Taille sichtbar.

…und was kann ich dagegen tun?

Eine gesunde Ernährung beim Hund ist das A und O. Wichtige Tipps zur Ernährung und Gesundheit erhalten Sie hier. Das Futter sollte genau auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt sein. Außerdem sollte dafür gesorgt werden, dass der Hund ausreichend Bewegung bekommt. Ein Tierarzt berät gerne und stellt mit Ihnen einen individuellen Diätplan zusammen.

2 Comments
  1. Sabine 4 Jahren ago

    Eine gute Freundin von mir hat einen Hund in der Stadt und achtet immer besonders darauf, dass er sehr viel Bewegung hat. Ich denke, dass hilft sicher gegen Übergewicht. Nach draußen geht sie mit ihm mindestens drei mal am Tag länger und einmal am Tag fährt sie mit ihm in den Park oder ähnliches. Natürlich benötigt man dazu eine eigene Lust an der frischen Luft und am Laufen. Die sollte man meines Erachtens als Hundehalter sowieso haben.

  2. Phil 4 Jahren ago

    Ich hatte einen Cocker Spaniel mit Neigung zum Übergewicht. Die hat einfach ihr Trockenfutter nicht gegessen und war permanent hungrig. Im Kreise der Familie sind wir hart geblieben (dann hat sie auch nach ner Zeit ihr Futter gegessen). Ein Trick dabei: In der Küche die Trockenfutter-Chips verteilen. Einzeln waren sie immer deutlich verlockender als in der Schüssel.
    Ein Herrchen muss (auch wenns schwer fällt) widerstehen können, sonst schadets dem Hund.
    Probleme gab es sonst nur bei Gästen, die schlicht und ergreifend nicht Nein sagen konnten.

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