Bio-Hundefutter: Überflüssiger Luxus oder sinnvoll?

Was als Ernährungsform für den Menschen umstritten ist, polarisiert auch bei den Hundebesitzern: das Thema Bio. Von den einen als überflüssiger Luxus und Modetrend abgetan, halten andere die ökologische Ernährung ihres Tieres für gesünder, nachhaltiger und tierfreundlicher. Schließlich sollte es tierlieben Menschen ein Anliegen sein, Fleisch zu füttern, das von artgerecht gehaltenen Schlachttieren und nicht aus der Massenproduktion stammt – so die Argumentation. Ob man diese Haltung teilt oder nicht, muss jeder selbst entscheiden.

Gesündere Zutaten im Bio-Futter

Objektiver sind die gesundheitsfördernden Vorteile von Bio-Hundefutter zu bewerten. Hier hat ökologische Tiernahrung, wie sie sich im Hundefutter Shop von Terra Canis findet, unbestreitbaren Mehrwert gegenüber konventionellen Produkten. Vor allem Billigfutter vom Discouter enthält minderwertige Inhaltsstoffe, die den Vierbeiner nicht optimal mit Nährstoffen versorgen. Schlachtabfälle liefern im Gegensatz zu wertvollem Muskelfleisch weniger gutes Eiweiß und sind weniger bekömmlich. Auch sind in herkömmlichem Dosenfutter synthetische Zusatz- und Konservierungsstoffe enthalten, die bei Hunden genauso wie bei Menschen Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können. Die Vierbeiner sind auch nicht davor gefeit, auf Laktose oder Getreide empfindlich zu reagieren. Hersteller wie Terra Canis führen spezielle Futterlinien, die frei sind von diesen allergieauslösenden Inhaltsstoffen. Auch bei bestimmten Erkrankungen profitieren Hunde von einer solchen Schonkost.

Hunde brauchen mehr als Fleisch

Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass Hunde Proteine brauchen und sonst gar nichts. Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente sind deshalb oft Fehlanzeige in konventionellem Futter. Bio-Hersteller haben sich mehr Gedanken um die artgerechte Ernährung der Vierbeiner gemacht und legen Wert auf einen ausgewogenen Nährstoffmix in ihrem Futter. Gemüse, Kräuter und Obst decken den Vitaminbedarf, Getreide steuert Ballast- und Mineralstoffe bei. Darüber hinaus kommen bei Terra Canis weitere gesundheitsfördernde Zutaten wie Kieselerde, Eierschalenpulver, Seealge oder Blütenpollen zum Einsatz.

Hundefutter Trockenfutter Hund

Foto: © sonne fleckl – Fotolia.com

Im Laufe seines Lebens macht der Hund verschiedene Entwicklungsphasen mit verschiedenen Ansprüchen ans Futter durch. Als Welpe braucht das Tier zum Beispiel mehr Kalzium für ein gutes Knochenwachstum, im Alter eher weniger Kalorien. Terra Canis geht auf diese Bedürfnisse ein, indem der Hersteller statt eines Einheitsfutters mehrere Futterlinien anbietet. Welpenkost etwa enthält wachstumsfördernde Zutaten, übergewichtige ältere Hunde profitieren von kalorien- und fettreduziertem Bio-Hundefutter. Es enthält im Optimalfall sättigende und stoffwechselanregende Zutaten wie Flohsamen und Ananas- beziehungsweise Papayaextrakte. So können Hundebesitzer bei im Alter verfressenen Tieren Fettleibigkeit verhindern, ohne dass der Vierbeiner hungern muss.

 

4 Comments
  1. Gabi 4 Jahren ago

    Ich bin von dem ganzen Biogerede auch nicht überzeugt. Aber wenn ich manche Menschen sehe die bei Aldi oder Lidl dieses 1€ Dosenfutter für ihre Hunde kaufen, bekomm ich mit den Tieren oft mitleid. Man sollte bestmöglich mit erfahrenden Hundzüchtern oder Tierärzten sprechen welches Futter geeignet für den Hund ist. Vor allem werden viele Hunde auch zu viel gefüttert und Fettleibigkeit ist bei Hunden genauso gesundheitsschädlich wie bei uns Menschen.

  2. Teichbau-Profi 4 Jahren ago

    Das Thema Bio-Nahrung ist sicher umstritten. Wer jedoch meint, dass Menschen sich Bio ernähren sollten, der muss auch so konsequent sein und sein Tier entsprechend füttern. Schließlich ist die tierische Physiologie (zumindest bei Kleintieren) oftmals noch empfindlicher Schadstoffen gegenüber. Das merke ich oft auch bei unseren Fischen. Da ist die richtige Ernährung enorm wichtig für Wachstum und Resistenz gegen Krankheiten.

  3. Roman 4 Jahren ago

    Für meinen eigenen Hund kaufe ich auch regelmäßig Terra Canis. Wenn man sich mal deren Website anschaut, sieht man schon dass sie wissenschaftlich ausgearbeitet haben, was da reinkommt. Das ist halt ähnlich wie beim Essen für den Menschen: mit dem normalen Billig Zeug komm ich auch durchs Leben, aber die Biosachen sind einfach geschmackvoller, näher an der Realität und nicht voll mit Chemie.

  4. Maxi 12 Monaten ago

    Hey super Beitrag meinen Lob,
    Es wurde objektiv und abwägend argumentiert, was ich sehr gut finde, da die meisten Blogs heutzutage nur noch darauf aus sind, Geld zu verdienen und nicht die eigentlichen Produkteigenschaften aufzulisten. Gut das es noch solche Blogs wie Kleintierhaltung gibt.

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